Messen will man nicht missen

Auch bei dem Robotics Kongress 2015, der am 9.12.2015 in Hannover stattfindet, stellt sich der neuzeitliche Homo sapiens die Frage: Ist das denn noch nötig?
Schließlich leben wir in einer Zeit der Videokonferenzen, haben mit Skype und anderen Programmen dieser Art die Möglichkeit, den alten Traum der Bildtelefonie in unseren Alltag zu integrieren. Und ansonsten gibt es immer noch Kataloge. Also – warum eine Messe, bei der es um eine der wichtigsten Zukunftstechnologien geht, um die Robotik?
Die Antworten dürften so zahlreich sein wie die Besucher der Messe. Im Grunde laufen sie jedoch immer auf einen Faktor hinaus.

Gebt uns eine Messe!

Messen sind immer noch, wie seit Jahrhunderten, die Knotenpunkte unserer globalen Wirtschaft. Wir sind immer noch Menschen, wir wünschen uns ein dreidimensionales lebendiges Gegenüber. Wir brauchen die Gelegenheit, aus unserem Trott herauszukommen. Wir wollen Hände schütteln, in echte Gesichter sehen, uns den Mund fusselig reden, durch Ausstellungshallen streifen, bis uns die Socken qualmen. Wir wollen uns die Dinge anschauen, sie betasten, sie in die Hand nehmen.

Und am Abend wollen wir mit Kollegen und neuen Bekannten an der Hotelbar sitzen, locker plaudern und dabei das köstliche Gefühl genießen, dass – befeuert von diesem oder jenem Cocktail, zugegeben – sich im Hinterkopf neue Ideen und Visionen bilden. Aus denen dann, zurück zu Hause, handfeste Projekte werden. Die Erfolge von Morgen. Kurzum – wir wollen eine Messe.
Das ist auch der Grund, weswegen sich die Elite der Roboter-Experten in Hannover trifft. Vorträge und Diskussionen beleuchten die Aufgaben und Herausforderungen, denen sich die Robotik in den nächsten Jahren gegenüber sieht. Auf der begleitenden Ausstellung präsentieren sich Unternehmen der Branche und zeigen auf dem Robotics Kongress Hannover ihre Produkte und Leistungen.

Sich an der Konkurrenz „Messen“ lassen

Aus dem oben gesagten sollte schon klar geworden sein – wer zum ersten Treffen mit seiner Traumfrau im schlabberigen T-Shirt und dem umwerfend virilen Duft von Achselschweiß auftaucht, hat es nicht verstanden. Wer sich in Schale wirft und die Charme-Maschine anwirft schon.
Bei einer Messe ist es ebenso. Der erste Eindruck zählt. Man muss sich zeigen können, man muss präsentabel sein. Schon darum ist es ein erster Schritt zum Erfolg, wenn man sich an einen erfahrenen Messebauer wendet. Denn der garantiert den starken, unverwechselbaren Auftritt.

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